Welk

by Kora Winter

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about

Meinungen zu "Welk":

»Die melodischen Akzente lassen ihre Songs zusätzlich unangenehm bedrohlich klingen. Das ebenfalls auf der EP enthaltene „∞“ etwa wird von einer kräftig-hallenen Frauenstimme getragen, während im Hintergrund die dunklen Instrumente lauern und im anschließenden „Narben“ gewaltig ausbrechen. Horrormusik in Hardcore-Manier. « - Visions Magazin

»„Ich hab‘ alles versucht, um hier nichts zu zertreten“ heißt es da schon zu Beginn der Platte. Wie schön, dass dieses Vorhaben nicht geglückt ist. Wild!« - derdanielistcool.de

»Kora Winter veranstalten auf vier Tracks mehr als manche Bands auf einem gesamten Album. Die Freude an diesem Werk könnte grenzenlos sein – wenn die Worte „Die Hoffnung stirbt zuletzt/ Doch vorher stirbst du“ nicht so gnadenlos niederschmetternd wären.« - album-der-woche.de

»Mit „Blüht“ brachten sich Kora Winter auf die Beine und traten darauf mit der klassischen Härte von Post-Hardcore, diversen experimentellen Einlagen und einer gewissen melodischen Attitüde musikalisch in Erscheinung. „Welk“ macht nun dort weiter, wo „Blüht“ aufgehört hat, treibt es allerdings stilistisch noch weiter auf die Spitze. Kora Winter treten aggressiver auf, was man auch stets heraushört, aber vor allem wagt die Truppe Etwas auf ihrer EP. Weitab jeglicher Klischees versucht man nun neue Richtungen zu finden, in denen man sich austoben kann.« - Deepground Magazine (4/5 Sterne)

»Um Probleme wie Eintönigkeit oder Unkreativität, die im Hard- bzw Postcore leider zu oft vertreten sind, machen KORA WINTER gekonnt einen Bogen. [...] Zudem sind die Lyrics weitaus anspruchsvoller, als solche, die man mal beim Duschen vor sich hin trällert und zudem voller Metaphern. Man könnte sich gut und gerne stundenlang damit beschäftigen, den Sinn hinter all dem nachzugehen und zu verstehen, was uns in der Dunkelheit erwartet oder besser noch, weshalb wir grade dahin gekommen sind und trotzdem keine Antwort auf all die Fragen finden.« -
Schwermetallvergiftung.de (8/10 Sterne)

»Hardcore im Wechselbad der Laut-Leise-Gefühle mit überraschend progressiven Wendungen und einem unverhofften, aber um so großartigerem Saxofon-Solo!« - Musikreviews.de (11/15 Sterne)

credits

released April 21, 2017

All songs written and performed by Kora Winter (except “∞”)
Saxophone solo on “Bluten” by Paul Griesbach
Lyrics on “Bluten”, “Stiche” & “Narben” by Hakan Halaç

Artwork by Hakan Halaç

“∞” performed by Lisa Toh
Original Title ”Es war einmal ein Fischer”
Lyrics & Music: Alexandra
© Edition Montana / BMG Rights Management GmbH

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Kora Winter Berlin, Germany

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Track Name: Bluten
Auf der Spitze des Berges wird man dir die Augen verbinden und lautlos verschwinden. Die Tage werden viel zu lang.

Ich hab’ alles versucht, um hier nichts zu zertreten, doch der Wind schubst mich ständig voran. In solchen Zeiten darf sich niemand mehr bewegen, denn was dich jetzt nicht tötet, tötet dich später irgendwann.

Tausende Worte. Kein einziger Satz. Nichts ergibt mehr Sinn.

Sie sagen irgendwann lohnt sich das (nein, es lohnt sich nicht). Sie sagen irgendwann macht alles mal Sinn (lass es sein, es lohnt sich nicht). Während irgendein Hurensohn mein Glück im Arm hält wie ein Kind. Irgendein Hurensohn.

Und deshalb halt’ ich mein Maul, bis mir die Lippen verwachsen sind. Solang’ du irgendeinen Ton triffst, ist ihnen egal was du singst. Tausende Worte. Kein einziger Satz. Nichts ergibt mehr Sinn.

Auf der Spitze des Berges wird man dir die Augen verbinden und lautlos verschwinden. Die Tage werden viel zu lang. Alte Phrasen auf neuem Papier, bis man die Bücher zu Stapeln drapiert, denn es ist zu viel passiert.

Nichts ergibt mehr Sinn.
Track Name: Stiche
Ihr zieht vor blinden Menschen eure scheiss Grimassen. Was niemand sieht, ist nie passiert. Messerstecherei, Messerstecherei (Stich, Stich, Stich). Messerstecherei, Messerstecherei (Stich, Stich, Stich, Blut, Blut, Blut). Ich und das Schicksal holen euch irgendwann ein.

Ihr sucht bei tauben Menschen jemand der euch zuhört, damit euch keiner unterbricht. Das ist kein Staub, das ist Asche auf der Haut. Wenn dich niemand erkennt, fällst du überall auf.

Reg‘ dich nicht auf. Alles kommt mal so, wie es sein soll. Nichts davon kommt so, wie du es brauchst. Die Maske fällt mit dem Vorhang; ein krampfhaftes Lächeln und tosender Applaus.

Ihr zieht vor blinden Menschen eure scheiss Grimassen. Reg‘ dich nicht auf mein Kind. Das ist kein Staub, das ist Asche auf der Haut. Wenn dich niemand erkennt, fällst du überall auf.

Reg‘ dich nicht auf mein Kind. Das ist kein Staub, das ist Asche auf der Haut. Wenn dich jeder vergisst, vergisst du dich auch.

Alles kommt mal so, wie es sein soll. Nichts davon kommt so, wie du es brauchst. Alle Versprechen gebrochen. Nie wieder, nie wieder Angst und die Pillen, doch reg‘ dich nicht auf mein Kind.

Das Wasser zieht in deine Haut ein und dann friert es zu Eis und du stehst still, bis dich die Sonne küsst. Aus deinen Fehlern lernst du nicht, sondern ich. Ich hoff‘ der Sommer kommt nie zurück. Auf ewig Winter.
Track Name: Narben
Such’ dir die schönsten Blumen aus, die du in diesem Beet noch finden kannst. Wirf sie auf den Boden und dann zünde sie an. Reib‘ dir die Asche ins Gesicht und dann stich, stich, stich, stich. Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch vorher stirbst du.

Und ich hab alles versucht, um hier nichts zu zertreten, doch der Wind schubst mich ständig ins Beet wie kannst du immer an das Gute glauben, wenn das Gute am Ende vergeht? Gott verdammt.

Schließt sich eine Tür, geht woanders eine auf (nicht in meinem Haus, nicht in meinem Kopf). Wie soll das helfen, die Räume dahinter sind immer kleiner. Böse Blicke soll man meiden, hast du gesagt (nicht in meinem Haus, nicht in meinem Kopf). Doch die Blicke der anderen gehen stets an mir vorbei, weil ich sie selber verteile. Der Kreis erschließt sich und du stehst in ihm alleine.

Reg‘ dich nicht auf mein Kind.

Äußerlich verwachsen, innerlich zerrissen, doch nicht in meinem Haus, nicht in meinem Kopf.

Und ich hab alles versucht, um hier nichts zu zertreten, doch der Wind schubst mich ständig ins Beet. Ich glaube immer an das Gute, auch wenn das gute keine Geschichten erzählt.

Da, wo einst Stiche, da, wo einst Blut, find’ ich neuen Frieden, find’ ich neuen Mut.

Auf dem Grunde des Meeres werd’ ich meiner Narben erinnern und schweigen für immer. Die Jahre waren viel zu kurz.